Leibniz-Forschungsverbünde

Leibniz-Forschungsverbund Altern und Resilienz

Wie Menschen bis ins hohe Alter gesund bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, ist angesichts der demografischen Entwicklung eine hoch relevante gesundheitswissenschaftliche und sozioökonomische Herausforderung. Bisher konzentriert sich die Alternsforschung in Deutschland auf das Verständnis und die Therapie alternsassoziierter Krankheiten. Der Leibniz-Forschungsverbund „Altern und Resilienz“ nimmt dagegen eine gesundheitsorientierte Perspektive ein. Damit verfolgt er einen Paradigmenwechsel hin zur Untersuchung von Mechanismen, wie Menschen trotz fortschreitender Alterungsprozesse funktionell so gesund bleiben, dass sie bis ins hohe Alter körperlich, psychisch und sozial am Leben partizipieren können. Die Untersuchung sogenannter Resilienzmechanismen im Alter fokussiert dabei auf die Untersuchung von Phänomenen der adaptiven Plastizität und von Stoffwechselprozessen während des Alterns.

Mit Hilfe einer gemeinsamen digitalen Analyse-Plattform sollen die hochkomplexen Forschungsdaten aus unterschiedlichsten Bereichen der Institute zusammengeführt und nutzbar gemacht werden. Forscherinnen und Forscher der Fachgebiete Medizin, Psychologie, Naturwissenschaften, Soziologie, Ökonomie bringen ihre jeweilige Perspektive in den interdisziplinär arbeitenden Verbund ein.

 

Leibniz-Forschungsverbund Advanced Materials Safety

Hochentwickelte Materialien zeigen über ihren Lebenszyklus hinweg komplexe und sich ändernde Eigenschaften. Ein neuer Forschungsverbund der Leibniz-Gemeinschaft, unter Leitung des INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien in Saarbrücken und des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden, wird Auswirkungen solcher Materialien auf Umwelt und Mensch erforschen und Konzepte zur Herstellung sicherer innovativer Materialien erarbeiten.

Der Leibniz-Forschungsverbund Advanced Materials Safety wird im Januar 2022 seine Arbeit aufnehmen und an die erfolgreiche Tätigkeit des Forschungsverbunds Nanosicherheit anknüpfen. In den kommenden vier Jahren werden zu diesem Zweck zwölf Leibniz-Institute, die sich mit der Herstellung und Erforschung hochentwickelter Materialien, der Untersuchung der Effekte dieser Materialien auf Mensch und Umwelt, der Erforschung der Wissensvermittlung und der Entwicklung digitaler Infrastrukturen beschäftigen, in mehreren Teilprojekten kooperieren.

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